Niederfrequente elektrische Felder

Die elektrischen Ladungen in Elektrokabeln, Steckdosen, Apparaten usw. erzeugen in deren Umfeld elektrische Wechselfelder. Solche elektrische Wechselfelder bestehen auch, wenn kein Verbraucher in Betrieb ist und somit kein Strom fliesst; allein die vorhandene Spannung auf den Leitungen reicht aus, damit ein elektrisches Feld entsteht. Lebewesen, Gegenstände und ganze Gebäudeflächen nehmen diese Felder auf wie Antennen. Die Stärke dieser Felder können mit wissenschaftlich anerkannten Messgeräten aufgezeichnet werden. Elektrische Wechselfelder werden in V/m (Volt pro Meter) angegeben.
Gebäude mit Holzkonstruktionen und Holzwänden (auch Decken und Böden), sowie Leichtbauwände mit Gipskarton usw. sind kaum Hindernisse für elektrische Wechselfelder, im Gegenteil: Holzkonstruktionen verschleppen diese Felder regelrecht im ganzen Gebäude. Mauerwerk und Beton jedoch haben eine relativ gute abschirmende Eigenschaft.
Nebst der elektrischen Hausinstallation sind weitere Quellen für elektrische Wechselfelder vorhanden. Neben Bahngeleisen sind teils hohe elektrische Wechselfelder vorzufinden, welche von den Oberleitungen stammen. Die Oberleitungen stehen auch unter Spannung wenn nur selten oder gar kein Zug vorbeifährt. Auch Hochspannungsfreileitungen oder Freileitungs-Hausanschlüsse können vor allem in Holzbauten und speziell in Dachgeschossen erhebliche elektrische Wechselfelder verursachen.

 

Wie können nun solche Felder reduziert oder sogar eliminiert werden?

Welche Auswirkung haben solche Felder auf den menschlichen Organismus ?